Cook 2in1 Multikocher von Aldi im Praxistest

[Text enthält Werbung] Kochen mit Dampf – das hatten wir ja schon. Aber so eine richtige Bratfunktion fehlte dem klassischen Schnellkochtopf von cook. Aber nach der Präsentation von dem Schnellkochtopf hatten wir von Haushalts-Blog auch die Chance, den neuen Cook 2in1 Multikocher von Aldi-liefert.de vor Produktstart zu (anzu)testen. Ich schreibe bewusst anzutesten, weil das Gerät jede Menge Möglichkeiten bietet und ich immer noch am Testen bin. Eines möchte ich aber schon vorwegnehmen: Ich bin begeistert! Warum? Hier mein persönlicher Bericht:

Die Datenanalyse des Cook 2in1 Multikocher

Gehen wir zuerst auf das Gerät ein. In schwarzem Look ist der cook 2in1 Multikocher gehalten. Was gleich ins Auge sticht, sind die vielen Zubehörteile, die mit dem Basisgerät, dem quasi Unterteil, mitgeliefert werden. Dazu gehören ein Kochtopf, eine Grillplatte, ein Dampfgaraufsatz, ein Dampfgargestell aus Edelstahl und ein Glasdeckel. Im Unterteil befindet sich die Heizplatte, die durch ihre breite Form die Zubehörteile gleichmäßig erwärmen kann, quasi wie eine kleine Herdplatte. 

Hierbei der Clou des Gerätes – die Platte kann an die unterschiedlichen Anforderungen eingestellt werden. Bestimmt wird der Einsatz durch die Wahl des Programms. Egal ob ich das Gerät beispielsweise zum Kochen von Kartoffeln, Reis oder Nudeln verwenden möchte, ich kann den cook auch einsetzen zum Braten oder ebenso zum Herstellen von Joghurt nutzen. Und das kann meine Herdplatte in meiner Küche nicht so einfach. 

„Aldi Online liefert“, schreibt auch selber auf ihrer Seite, dass es sich um Hybridgerät handelt, also zum Kochen oder zum Braten. Eigentlich müsste das Gerät 3in1 heißen, da ich ja ebenfalls Dampfgaren kann. Ich muss mich als Koch aber für eine Funktion entscheiden. Auf der oberen Ebene Kochen und unten den Braten schmoren lassen, das funktioniert nicht und ist so auch nicht vorgesehen.

Haushalts-Blog.de Testbericht

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Die Bedienung wird über das Panel auf der Vorderseite des Basisgerätes vorgenommen. Im Gegensatz zum Cook-Schnellkochtopf ist hier ein Powerknopf beim Cook-Multikocher vorhanden. Es ist auch die einzigste Taste auf dem Bedienfeld, die in signalrot getönt ist. Über die Menütaste kann ich dem Gerät mitteilen, welches Gericht ich gleich zaubern möchte. 

Zur Auswahl stehen die Funktionen Braten, Grillen, Slow Cooking, manuelle Bedienung, Dünsten, Warmhalten oder das Kochen von Reis oder einem Eintopf. Das ausgewählte Programm wird mir durch eine rote LED angezeigt. Neben der Menütaste ist die Taste für die Zeit und Temperatur. Diese beiden Werte werden mir auch mittig digital immer angezeigt. 

Ist die Temperatur nicht zu sehen und das Gerät zeigt stattdessen „ON“ an, befindet sich der Cook in der Aufwärmphase. Ist die Temperatur erreicht, ertönt ein akustisches Signal und die Gradzahl ist sichtbar. Die Temperaturen sind manuell einstellbar in jedem Programm bis 200 Grad.

Multikocher Cook Temperatur
Der cook Multikocher hält bei den Temperaturen was er verspricht

Kurz noch ein paar Eckdaten. Die Zubehörteile sind in einem Druckgussverfahren hergestellt und haben so eine optimale, gleich verteilte Wärmezufuhr für das Kochgut. Die Grillplatte ist in einem Aluminium-Druckgussverfahren hergestellt und auf einer Hälfte geriffelt und auf der anderen Seite glatt gehalten. Somit kann ich anbraten oder rösten über einen Einsatz. 

Der Topf hat ein Volumen von 6,5 Litern, der Dampfgareinsatz hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern. Alle Zubehörteile sind anti-haftbeschichtet. Das Stromkabel ist bewusst von cook kurz gehalten. Somit soll die Stolpergefahr sowie die Gefahr des Verhedderns während des Kochens reduziert werden. Die Bedienungsanleitung ist einfach verständlich und kurz gehalten. 

So genug der technischen Daten, jetzt geht es ans Ausprobieren und Testen, doch wie immer bei neuen Geräten erst mal gründlich reinigen. Die mitgelieferten Zubehörteile können einfach über den Geschirrspüler gesäubert werden, das gilt natürlich nicht für das Basisgerät.

Der cook Multikocher im praktischen Weihnachts-Menü-Test

Unser Gerät haben wir für den Test kurz vor Weihnachten erhalten. Ideale Zeit zum Testen, oder? Von einem Braten zum nächsten Braten, da passt doch so ein 2in1 Multikocher super mit in die Weihnachtsessenvorbereitung ein. Gesagt, getan! Genau das haben wir gemacht. Ich gebe zu, hätte auch schief laufen können, aber um es vorwegzunehmen, tat es nicht!

Meine Frau und ich wollten verhindern, dass mein Vater Heiligabend in der Küche steht um die Schnitzel zu braten. Er sollte lieber die Zeit bei seinen Enkeln verbringen anstatt die Pfanne zu schwenken. Traditionell gibt es bei uns selbst gemachten Kartoffelsalat mit Würstchen und /oder Schnitzel. Also wurden kurz nach Mittag die Schnitzel im cook angebraten. Genauso, wie man es in einer Pfanne machen würde. Hierfür nutzten wir den Grilleinsatz und wählten auch die Funktion grillen aus. Öl in den Grilleinsatz, Schnitzel rein – anbraten und fertig.

Anbraten mit dem Aldi Multikocher
Die Benutzung des Multikocher stellt auch Anfänger vor keine große Herrausforderung

Einwand meines Vaters, Verfechter der traditionellen Küchenpfanne: „Dann sind die heute Abend ja kalt.“ „Nein werden sie nicht“, entgegnete ihm meine Frau direkt. Der Cook Multikocher hat nämlich eine Warmhaltefunktion. Also das Gerät etwas abkühlen lassen, Einsatz tauschen vom Grill zum Topf und die Funktion Warmhalten an der Basis auswählen, Glasdeckel auf den Kochtopf – fertig. Der Timer bei der Warmhaltefunktion für 4 Stunden ist werkseitig eingestellt. 

Meine Bedenken, dass die Temperatur zu hoch ist und die geliebten Schnitzel anbrennen, bestätigten sich nicht. Und was soll ich sagen. Wir hatten nach der Bescherung warme leckere Schnitzel auf dem Teller. Schon jetzt hatte das Gerät mehrere Pluspunkte bei uns gesammelt. Die Warmhaltefunktion ist meines Erachtens supereinsetzbar bei den nächsten Familienfesten, egal ob Brunch oder das Grillen mit Freunden. Bei uns wird kein gegrilltes Steak und keine Bratwurst kalt.

Der erste Weihnachtsfeiertag – klassischer Schweinebraten

Na ja was soll ich sagen, so der Klassiker mit Ente oder Gans, ist nicht ganz unseres. Also gab es den klassischen Schweinebraten bei uns. Vorbereitetes gewürztes Schweinefleisch ab in den Kochtopf des Cook, mit Wasser zu 1/3 aufgefüllt, Bratenprogramm ausgewählt und machen lassen. Ab und zu wurde das Fleisch gedreht und kontrolliert, ob die Flüssigkeit noch ausreicht oder etwas nachgefüllt werden sollte. Im Standardprogramm ist die Zeit des cook auf eine Stunde ausgelegt. Das ist etwas zu wenig, um den Braten schön zart zu bekommen. 

Ich als Koch kann aber die Zeit, und falls gewünscht auch die Temperatur, an mein Kochgut anpassen. Bei unserem Schweinebraten wurde die Zeit um 30 Minuten erhöht. Nach den 1,5 Stunden, Braten raus aus dem Topf. Die Bratenflüssigkeit wurde im Cook Kochtopf noch zu einer leckeren Soße (von meinem Vater) verarbeitet. Kartoffeln und Rotkraut dazu und unser Weihnachtsessen am 1. Feiertag war fertig und ein Genuss. Auch hier hat sich der Cook Multikocher bravourös geschlagen. Am 2. Feiertag gab es dann Kassler mit leckerem Sauerkraut – ähnliches Verfahren mit ähnlichem Ergebnis: bombastisch einfach – einfach gelungen. Die Zubereitung des Kasslers habe ich auch als Video für euch vorbereitet.

Bedienung des cook 2in1 Multikocher
Der Cook 2in1 Multikocher bietet ein übersichtliches Display zur Bedienung

Nach so einem Festschmaus bleibt trotz akribischer und mathematischer Planung etwas über, und die Frage, was machen wir damit. Ich persönlich finde es immer schwer die Kartoffelmenge einzuschätzen. Also was tun mit den übrig gebliebenen Kartoffeln. Bratkartoffeln klingen doch sehr lecker. Also machen wir am Abend den vorher gesäuberten Cook Multikocher wieder an, Grillschale auf die Basis, Gerät auf Grill einstellen und aufwärmen lassen. 

Währenddessen die Bratkartoffeln zurechtschneiden und nach der Aufwärmphase des Gerätes die Kartoffelscheiben ins warme Öl geben und schön auf der Grillplatte verteilen. Ab und zu wenden und schieben, dafür kann man auch gut die Grillplatte von der Basis nehmen und leicht schwenken. Und fertig sind die Bratkartoffeln. Und was soll ich sagen – lecker. Da die Grillplatte des cook Multikochers auch schön flach gehalten ist, konnte ich die einzelnen Kartoffelscheiben gut wenden. Somit sind die Scheiben nicht so zerfallen, wie das manchmal bei meiner Pfanne der Fall war. Der Familie, besonders meinen Kindern, hat es geschmeckt.

Kassler aus dem Multikocher
Ein gelungenes Festtagsessen: der Kasslerbraten war grandioos

Bevor ich jetzt weitere Rezepte austausche gebe ich lieber mein kleines Fazit preis: Wie ich zum Anfang meines persönlichen Tests mit dem Cook schon geschrieben habe, bin ich begeistert von dem Gerät. Es ist einfach in der Bedienung, übersichtlich gestaltet und bietet jede Menge Funktionen in einem Gerät. Klar wer eine voll ausgestattete Küche hat, wird sich so ein Gerät nicht zulegen. 

Aber ich mochte es, dass das Gerät auch in Ecken der Küche gestellt werden konnte, ohne dass es Platz für die Weihnachtsessenvorbereitung weggenommen hat. Auch wenn ich an manche Küche in meinen ersten Wohnungen denke, da hätte ich sehr gern so einen Multikocher gehabt. Also ich, nein wir als Familie, vergeben dem cook 2in1 Multikocher eine eindeutige Kaufempfehlung.

Hier kannst du den Cook Multikocher von Aldi kaufen

Das Gerät ist über diesen Link https://www.aldi-onlineshop.de/p/multikocher-2-in-1-1015657/ ab dem 17.1. – 05.02.2022 beziehbar. Der Preis liegt bei 99,99 Euro. Die Garantie beträgt 3 Jahre.

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Technische Daten

  • Maße Grillpfanne (LxBxH): ca. 37,9 x 25 x 3,2 cm
  • Gewicht: ca. 5 kg
  • Leistung: 1250 Watt
  • Volumen Topf: ca. 6,5 Liter
  • Volumen Dampfgarer: ca. 3 Liter
  • Material; Aluminium, Druckguss, gehärtetes Glas
    Farbe: anthrazit

Lieferumfang:

  • Multikocher Basis
  • Kochtopf mit Deckel
  • Einsatz zum Dampfgaren
  • Grillplatte
  • Bedienungsanleitung
  • Garantiekarte

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