Verbraucherhinweis: Auf unserer Website befinden sich Affiliate-/Werbelinks, welche durch einen Stern *, einen Einkaufswagen 🛒 oder das Amazon Symbol gekennzeichnet sind. Wenn du über unseren Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision – ohne zusätzliche Kosten für dich.

Was bringt eine mobile Gasheizung?

Als Folge der Energiekrise überlegen viele Menschen, wie sie im Idealfall Kosten sparen können, aber auch, was passieren könnte, wenn das Strom- oder das Gasnetz einbricht.

Auch wenn von offizieller Seite immer wieder beteuert wird, dass viele „Horrorszenarien“, die sich manche ausmalen, unwahrscheinlich sind, kann es sich beruhigend anfühlen, vorzusorgen. Ein Artikel, der in diesem Zusammenhang immer wieder gekauft wird, ist die mobile Gasheizung. Diese kann dazu genutzt werden, Innenräume auf unkomplizierte Weise zu heizen.

Was ist das Besondere an einer Gasheizung?

Gasheizungen sind nicht umsonst so beliebt, wenn es darum geht, Räumlichkeiten zu erwärmen. Wer sich überlegt, sich sicherheitshalber eine Gasheizung als „Notlösung“ zuzulegen, sollte die folgenden Faktoren beachten.

  • Je nach Modell warten Gasheizungen mit einer vergleichsweise hohen Effektivität Damit sich das Zimmer möglichst schnell aufwärmt, sollten Raumgröße und kW aufeinander abgestimmt werden.
  • Viele Modelle erweisen sich als durchaus sparsam. Dennoch ist davon abzusehen, Gasheizungen als vollwertigen Ersatz für die klassischen Heizungen nutzen zu wollen. Genau das wäre nämlich nicht nur wenig komfortabel, sondern auch nicht wirtschaftlich. Es kann jedoch durchaus beruhigend wirken, beispielsweise im Falle eines längeren Stromausfalls, eine mobile Gasheizung in seinem Besitz zu wissen.
  • Mittlerweile gibt es auch viele mobile Gasheizungen, die sich individuell einstellen lassen. Hier können sich die Nutzer zwischen verschiedenen Modi entscheiden und so noch individueller heizen. Auf diese Weise ist es dann möglich, den Gasverbrauch zu verringern.

Mit Hinblick auf die Einsatzbereiche von Gasheizungen gibt es nur wenige Einschränkungen. So können die verschiedenen Modelle in unterschiedlichen Arten von Innenräumen, zum Beispiel in Wohnungen, aber auch im Gartenhaus und im Keller, genutzt werden.

Ein genauerer Blick auf die Heizleistung

Für viele Interessenten handelt es sich hierbei um ein besonders wichtiges Detail: Die Heizleistung. Diese wird in den meisten Fällen in kW angegeben. Heizleistung und Raumgröße sollten immer miteinander verbunden bewertet werden. Denn: Eine mobile Gasheizung, die in einem kleinen Raum über alle Maßen überzeugt, hilft auf einer größeren Fläche vielleicht nicht weiter. Hinzu kommt: Modelle mit mehr kW sind in der Regel dazu in der Lage, einen Raum schneller aufzuwärmen. Daher spielen hier auch die persönlichen Erwartungen eine besonders wichtige Rolle.   

Als „Mindestleistung“ sollten für einen kleinen bis mittelgroßen Raum 3 kW zur Verfügung stehen. Mehr Leistung bedeutet mehr Flexibilität.

Was verbraucht eine mobile Gasheizung?

Hierbei handelt es sich um einen weiteren Punkt, durch den sich viele Modelle voneinander unterscheiden. Grundsätzlich gilt: Wer mehr heizt, verbraucht auch mehr Gas. Neben der Frage nach den Kosten, die mit einer mobilen Gasheizung verbunden sind, spielt natürlich auch der Aspekt der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

Die Modelle, die weniger Gas verbrauchen, sind dementsprechend auch als umweltfreundlicher anzusehen. Allein deswegen ist es schon sinnvoll, sich für ein Modell zu entscheiden, das mit einem vergleichsweise geringen Verbrauch aufwartet. Infos hierzu finden sich in den allermeisten Fällen in den Angaben der Hersteller.

Diese Punkte sollten beim Einsatz einer mobilen Gasheizung beachtet werden

So praktisch eine mobile Gasheizung auch ist: Selbstverständlich ist es – wie immer – wichtig, den Faktor Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Daher ist es im ersten Schritt unerlässlich, bei entsprechenden Plänen darauf zu achten, dass das betreffende Gerät auch für einen Einsatz in den Innenräumen zugelassen ist.

Gleichzeitig ist es auch immer wichtig, den betreffenden Raum auch ausreichend zu lüften – auch dann, wenn das eingesetzte Gerät mit einer sogenannten Sauerstoffmangelsicherung ausgestattet wurde. Denn: Unabhängig vom jeweils eingesetzten Modell entsteht durch die Verbrennung des Gases immer auch CO2. Mobile Gasheizungen dürfen zudem nicht im Schlafzimmer im Bad und in Zimmern „unter der Erde“ eingesetzt werden.

Zu guter Letzt ist es auch unerlässlich (und am sichersten), sich für ein Gerät zu entscheiden, das ohne (!) offene Flamme auskommt. So kann die Brand- und Unfallgefahr deutlich reduziert werden.

Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte auf Zertifikate und Prüfzeichen achten. Diese zeigen an, welche Anforderungen erfüllt werden. Dennoch sollte auch mit einer modernen mobilen Gasheizung, die alle Anforderungen erfüllt, niemals unbeobachtet geheizt werden. Kann ein sicherer Betrieb nicht gewährleistet werden, sollte die mobile Gasheizung auch nicht laufen.

Mobile Gasheizungen: Der Unterschied zwischen Hell- und Dunkelstrahlern

Je nachdem, wie die mobile Gasheizung die Wärme an die Umgebung abgibt, wird zwischen Hell- und Dunkelstrahlern unterschieden.

Die meisten Hellstrahler zeichnen sich dadurch aus, dass das Gas in einer rötlich-gelben Farbe verbrennt. Dies geschieht dann in den Öffnungen einer Keramikplatte. Dunkelstrahler arbeiten hier weitaus „subtiler“. Das Gas verbrennt bei ihnen nicht sichtbar, sondern in Rohren. Diese werden warm und geben die entstehende Wärme an die Umgebung ab. Die Strahlen, die hierfür verantwortlich sind, bewegen sich im Infrarotbereich und sind daher unsichtbar.

Ob eher die Hellstrahler oder eher die Dunkelstrahler als angenehm empfunden werden, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Fest steht, dass die Dunkelstrahler dazu in der Lage sind, ihre Wärme etwas breitflächiger abzugeben und dementsprechend weniger punktuell arbeiten. Daher empfinden viele Menschen die dunkle Variante als angenehmer. Es wäre jedoch falsch, hier standardisiert von einem „Besser“ zu sprechen.

Wie schließt man die Gasflasche an einer mobilen Gasheizung an?

Solange aller Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden, ist es nicht schwer, eine Gasflasche an einer mobilen Gasheizung anzuschließen.

Die folgende Anleitung hilft weiter: (Bitte dennoch immer primär die Angaben der Hersteller beachten! Bei den folgenden Schritten handelt es sich um das Procedere, das in den meisten Fällen zum Einsatz kommt.)

  1. Wichtig ist, dass sowohl Gasflasche als auch Heizung auf einer geraden Oberfläche stehen.
  2. Entriegeln Sie die Flasche und ziehen Sie die Plastikkappe ab.
  3. Schrauben Sie die Verschlussmutter ab.
  4. Schrauben Sie den Druckregler (mit angeschlossenem Schlauch auf das Gewinde des Flaschenventils.
  5. Nun kann auch schon der Gasverbraucher an das gegenüberliegende Ende des Schlauchs angeschlossen werden.
  6. Drehen Sie die Gasflasche am Flaschenventil auf.
  7. Checken Sie, dass wirklich alles dicht ist.

Welche Vor- und welche Nachteile bieten mobile Gasheizungen?

Es hat definitiv seinen Grund, weshalb sich mittlerweile so viele Menschen für mobile Gasheizungen entscheiden.

Besonders „praktisch“ ist es selbstverständlich, dass diese dazu in der Lage sind, einen Raum vergleichsweise schnell aufzuheizen. Hinzu kommt, dass Gasheizungen, wenn alle Faktoren beachtet werden, deutlich sicherer sind als es viele Menschen annehmen.

Auch die Unabhängigkeit vom Stromnetz sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Oder anders: Um diese Heizung in Betrieb zu nehmen, braucht es nicht zwangsläufig eine Steckdose in der Nähe – anders, als es beispielsweise bei der Elektroheizung der Fall ist.

Mobile Gasheizungen gelten als effizient und die laufenden Kosten halten sich in einem – für die meisten – vertretbaren Rahmen.

Ein Nachteil der mobilen Gasheizung ist es, dass die entsprechenden Geräte – wie bereits oben erwähnt – nicht in allen Räumen aufgestellt werden können. Gleichzeitig ist es wichtig, sich ausschließlich für Modelle zu entscheiden, die für eine Nutzung im Innenraum vorgesehen sind und die nicht mit einer offenen Flamme arbeiten.

Fazit

Mobile Gasheizungen sind weitaus besser als ihr Ruf. Wer daran denkt, Gas im Innenraum zu verwenden, stellt sich schnell die Frage, inwieweit dieser Plan auch wirklich sicher sein kann. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es mittlerweile viele Hersteller gibt, die zertifizierte und entsprechend angepasste Geräte produzieren. Diese sind zwar nicht für den dauerhaften Betrieb, aber beispielsweise super „für den Notfall“ bzw. zum schnellen Aufheizen von Räumlichkeiten geeignet.

Die Preise für mobile Gasheizungen starten bei etwa 50 bis 60 Euro. Der Markt bietet aber auch Modelle für 200 Euro (und mehr). Dank eines modernen Designs können die Geräte auch schnell zu einem optischen Highlight im Raum werden.

Mehr zum Thema

Haus & Garten

Wohnen & Leben

Bildquellen: Titelbild © depositphotos.com | Produktbilder © Amazon-API

Letzte Aktualisierung der Preise am 3.02.2023 um 17:58 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Haushalts-Blog
Logo