Einkochen: Lebensmittel durch Einwecken haltbar machen

Lebensmittel einkochen und einwecken ermöglicht eine lange Haltbarkeit

Lebensmittel haltbar zu machen ist grade in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Denn es passt zu dem immer stärker werdenden Drang der Menschen, Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen ein Stück weit den Vorrang zu geben. Tatsächlich gibt es gute Gründe, die dafürsprechen, frische Lebensmittel durch Einkochen haltbar zu machen.

Da wäre beispielsweise der Umstand, dass Du so die Möglichkeit hast, frische hochwertige Lebensmittel auch später noch zu verwenden. Preisliche Angebote können so genutzt werden, um entsprechende Lebensmittel auch in größeren Mengen einzulagern. 

So können Kosten reduziert werden und die Gefahr, Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil sie schlecht geworden sind, sinkt erheblich. Dazu kommt ein weiterer wichtiger Faktor: Das Einwecken von Lebensmitteln macht einfach Spaß. Wir zeigen im Folgenden, wie es geht, was Du dafür brauchst und welche besonderen Tricks es dabei gibt.

Was ist Einkochen und wie funktioniert es?

Beim Einkochen geht es um zwei wichtige Punkte. Zum einen werden durch das Erhitzen der eingekochten Speisen Keime und Bakterien vernichtet. Das allein führt schon zu einer deutlich längeren Haltbarkeit der Speisen. Dazu kommt der zweite Punkt – die Funktion des Weckglases.

Durch die Hitze im verschlossenen Einmachglas entsteht ein Überdruck. Beim Abkühlen in der Folge kommt es zu einem Vakuum, sodass das Glas absolut luftdicht verschlossen ist und die eingekochten Lebensmittel nicht mehr mit der Außenwelt in Berührung kommen. So bleiben die Lebensmittel auch in der Folge vor Keimen geschützt.

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Variante Nummer zwei rückt Bakterien und Keimen mit mehr Hitze zu Leibe. So werden die Einweckgläser mit Füllung hier bei über 100 Grad erhitzt. Während bei der anderen Methode das Einkochgut nur pasteurisiert wird, kommt es hier zur vollständigen Sterilisierung der Lebensmittel. Der Vorteil: Die eingekochten Lebensmittel halten länger – es werden allerdings durch die Hitze auch mehr Nährstoffe und Vitamine zerstört.

Und so funktioniert es

Im weiteren Verlauf sind beide Varianten komplett gleich. Das Einkochgut muss vorbereitet – also Obst beispielsweise von Kernen und Stielen befreit – und anschließend vorgekocht oder roh in das Einweckglas  gegeben werden. Oben im Glas sollte mindestens 1 cm Platz bleiben. Die Gläser müssen nun gut verschlossen werden. Dann kommen sie in einen großen Kochtopf, in dem die Gläser sich möglichst nicht berühren sollten.

Anschließend wird Wasser in den Topf gefüllt und – je nach gewählter Variante – erhitzt. Variante eins braucht nur rund 10 Minuten bei entsprechender Hitze, während bei Variante zwei bis zu 45 Minuten bei über 100 Grad empfohlen werden. Danach müssen die Gläser aus dem Wasser entnommen werden. Nach dem Abkühlen können sie dann auch schon im Vorratsregal verstaut werden.

Diese Grundausstattung brauchst Du fürs Einkochen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Lebensmittel durch Einkochen oder Einwecken haltbar zu machen. So kann man hierfür beispielsweise die ganz klassische Variante mit einem Kochtopf und kochendem Wasser nehmen. Alternativ werden inzwischen auch Einkochautomaten  angeboten. Diese erhitzen das Wasser auf eine vorher eingegebene Temperatur und halten diese Temperatur anschließend konstant, bis der Automat abgeschaltet wird. Manche Modelle haben auch einen Timer, nach dessen Ablauf der Automat sich von selbst abschaltet.

Die folgenden Hilfsmittel gehören zur Grundausstattung für das Einkochen:

  • Einweckautomat
  • Weckgläser
  • Einkochringe
  • Halteklammern
  • Einfülltrichter
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Welche Lebensmittel eignen sich zum Einkochen?

Zum Einkochen eignen sich fast alle Lebensmittel. Am besten funktioniert es aber in der Regel mit Obst mit einem hohen Zuckeranteil. Kein Wunder also, dass gut 10 Prozent aller Befragten in einer repräsentativen Umfrage angegeben haben, am häufigsten Obst einzukochen.

 Auch Gemüse kann vergleichsweise gut eingekocht werden. Verzichten sollte man auf den Versuch, Milchprodukte oder Fleisch mit Knochen einzukochen. Auch Lebensmittel, die bereits schlechte Stellen aufweisen, matschig oder gar schimmlig sind, eignen sich nicht zum Einwecken.

Obst zum einkochen
Obst eignet sich besonders gut zum Einkochen

Einkochen im Backofen – so einfach geht’s

Wer weder auf einen Einkochtopf noch auf einen Einkochautomaten zurückgreifen möchte, hat die Möglichkeit, im Backofen einzukochen. Auch das ist ganz einfach. Die befüllten und verschlossenen Gläser werden in eine gestellt. Anschließend wird die Fettpfanne mit Wasser gefüllt, sodass die Gläser rund 3 cm tief im Wasser stehen.

 Bei Ober-/ Unterhitze wird der Backofen nun auf 180 Grad gestellt. Wenn das Wasser in der Fettpfanne zu köcheln angefangen hat, wird der Backofen ausgestellt. Von nun an lässt Du die Gläser 30 bis 40 Minuten im Backofen einkochen.

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Was ist der Unterschied zwischen Einkochen und heiß abfüllen?

Neben dem Einkochen oder Einwecken gibt es zum Haltbarmachen von Lebensmitteln, wie selbstgemachter Marmelade, Früchten oder Gemüse auch die Möglichkeit des Einmachens oder heiß Abfüllens. 

Wenn du ein Lebensmittel heiß abfüllst, wird dieses im ersten Schritt erhitzt und dann in ein leeres, sauberes Glas gefüllt. Das Glas wird nun verschlossen und durch den Abkühlungsprozess der eingemachten Lebensmittel entsteht ein Vakuum.

Beim Einwecken müssen die Lebensmittel hingegen in den Gläsern noch einmal – wenn sie roh eingefüllt werden, erstmalig – erhitzt werden. Dadurch bleiben sie noch länger haltbar als bei der Methode des einfachen Einmachens.

Warum sind eingekochte Lebensmittel so lange haltbar?

Das eingekochte Lebensmittel so lange haltbar sind, hat zwei Gründe. Zum einen werden alle Keime und Bakterien, die für das Verderben von Lebensmitteln verantwortlich sind, beim Einkochen abgetötet. Zum anderen entsteht beim Vorgang des Einkochens ein Vakuum im Glas. Dadurch wird das Glas luftdicht verschlossen, sodass keine neuen Keime und Bakterien mit den eingekochten Lebensmitteln in Berührung kommen können.

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Haushalts-Blog Redaktion
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